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Informationen
Federung am Fahrrad
Was Sie darüber
schon immer wissen wollten,
...Ihnen aber sonst keiner erzählt.
Wer kennt es nicht?
Was in der Altstadt antikes Flair verbreitet ist aus Radfahrersicht ein Graus. Es rüttelt und schüttelt so sehr, dass man lieber auf den Fußweg ausweicht und dort Konflikte mit Fußgängern auf sich nimmt, als weiter darauf zu fahren.
Hier hilft nur Federung
Viele haben Rückenprobleme und sollten verhindern, dass die Stöße von der Fahrbahn direkt in den Rücken gelangen.
Hier hilft nur Federung
Oder auf dem Mountainbike: Man fährt eine schnelle Kurve; der Untergrund ist rumpelig. Das Rad hüpft umher, bis man vom Weg abkommt... Oder man trifft auf ein Hindernis, dass es einen fast vom Sattel holt.
Hier hilft nur Federung
Dies sind die drei wesentlichen Gründe, die für eine Federung sprechen. Sie erfordern jedoch unterschiedliche Federungssysteme.
In den ersten beiden Fällen geht es "nur" um Komfort. Stöße sollen abgefangen werden, damit der Fahrer geschont wird. Im dritten Fall geht es darum, die Fahrsicherheit zu erhöhen, indem der Kontakt der Reifen auf dem Untergrund verbessert wird. Das Fahren wird kontrollierter.
Dies sind die unterschiedlichen Federungstechniken:
- Federgabel (Federung in Teleskop- oder Parallelogrammtechnik).
- Ballonreifen

- Sattelstütze mit Parallelogramm- oder Teleskoptechnik
- Gefederter Rahmen

- Ergonomische Lenkergriffe (Ergon):

Die Frage, welche Art der Federung die Richtige ist, hängt zuerst davon ab, wie und wo Sie fahren möchten.
Geht es um geruhsames Radeln, um zügiges Vorankommen oder um sportliches Fahren? Befahren Sie asphaltierte Straßen oder schlechte, unebene Wegstrecken? Nach diesen Gesichtspunkten entscheidet sich auch die Sitzhaltung, und die hat eine große Bedeutung für die Wahl der richtigen, sinnvollen Federung. Um eine gute Entscheidungshilfe zu bieten, unterscheiden wir hier unter folgenden Sitzpositionen, die jeweils bestimmte Möglichkeiten des Fahrens bieten.
1. Vollständig aufrechte Sitzhaltung 80-90°
Für alle, die richtig gemütlich durch die Gegend fahren wollen, und zwar langsam und nicht zu weit. Das Fahrergewicht ruht vollständig auf dem Sattel. Daher spielt hier eine Federung vorn keine Rolle. Auch, wenn viele Fahrräder dieses Typs mit Federgabeln angeboten werden:
Sie machen keinen Sinn! Für Sie ist eine gefederte Sattelstütze in Teleskopbauweise wichtig, denn auf dem Sattel lastet das ganze Gewicht und die Stöße gehen direkt in den Rücken.
Unsere Empfehlung: Airwings Evolution. |
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2. Aufrechte Sitzhaltung 65-80°
Auch diese Sitzposition ist bequem, eignet sich aber schon mehr für längere Fahrten und ist nicht mehr ganz so "anfällig" gegen Wind von vorn. Und ein Teil des Gewichts wird auf den Lenker verlagert. Sie brauchen sicher noch keine Federgabel, aber durch die Wahl eines breiten Reifens und ergonomisch geformter Lenkergriffe lässt der Komfort vor Allem auf längeren Fahrten verbessern.
Unsere Empfehlung: Reifen Schwalbe Big Apple vorn und Griffe Ergon.
Als sehr angenehm wird eine gefederte Sattelstütze empfunden, genau, wie oben.
Unsere Empfehlung: Airwings Evolution. |
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3. Moderate Sitzhaltung 50-65°
Dies ist die gebräuchlichste Haltung.
Sie möchten zügig von A nach B kommen. Dabei sind Sie schon recht flott unterwegs. Diese Sitzhaltung eignet sich sehr gut für lange Touren und Radreisen, da man noch nicht zu gestreckt sitzt. Aber Steigungen lassen sich schon gut bewältigen. Auch Gegenwind ist nicht mehr so fies.
Jetzt kommt schon mehr Druck auf den Lenker und damit auch auf das Vorderrad. Wer also das höhere Gewicht, den Aufpreis und den Wartungsaufwand in Kauf nehmen möchte, erhält mit einer Federgabel schon einen Komfortgewinn. Diese sollte aber sehr sensibel ansprechen, denn diese Sitzhaltung bringt weder viel Gewicht nach vorn, noch ist sie wirklich für Fahrten im Gelände geeignet.
Unsere Empfehlung: Federgabel nicht unter 170,- Aufpreis oder 380,- im Nachkauf.
Wer mit weniger Komfort zufrieden ist, findet in Breitreifen eine gute Lösung: Komfortgewinn mit einfachsten Mitteln. Am Besten auch hier ergonomische Lenkergriffe wählen. Unsere Empfehlung: Reifen Big Apple vorn und Lenkergriffe Ergon.
Eine gefederte Sattelstütze muss hier anderen Anforderungen genügen. Das Gewicht und die Stöße kommen nicht nur senkrecht auf den Sattel, sondern weisen auch schräg nach hinten.
Unsere Empfehlung: Steinbach Moxey |
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4. Sportliche Sitzhaltung 35-50°
Die Rückenneigung sagt alles: Dies ist eine Sitzposition für die Schnellen. Ein großer Teil der Rennradler sitzt so auf dem Rad. Hier wird viel Gewicht nach vorn verlagert, um mehr Körperkraft für das Vorankommen zu verwenden und um dem Wind ein Schnippchen zu schlagen. Für Alltagsradler ist diese Haltung schon zu tief. Wer so auf dem Rad sitzen möchte benötigt, wenn er auf schlechten Wegstrecken unterwegs ist eine Federgabel. Oder man bleibt eben auf der Straße.
Unsere Empfehlung: German Answer Parallelogramm-Federgabel unterstützt mit Griffen Ergon.
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5. Rennhaltung flacher als 35°
So sollten nur diejenigen auf dem Rad sitzen, die wirklich Sport auf dem Rad treiben. Nur dann lässt es sich länger in dieser Haltung aushalten.
Auf dem Rennrad haben sich Federungen nie wirklich durchgesetzt. Es werden allerdings heute meistens etwas breitere Reifen als früher aufgezogen: Sie fahren nicht schwerer und sind nicht ganz so hart.
Unter den Mountainbikern gibt es nur wenige, die so flach auf dem Rad sitzen, wie ein Rennradler auf der Straße. Die meisten bevorzugen einen Sitzwinkel von ca. 35°. Wer sportlich Mountainbike fährt ist im Gelände unterwegs. Wo soll Federungstechnik sinnvoller sein als dort? Es sollen Stöße abgefedert werden ebenso, wie der Bodenkontakt verbessert werden soll, damit man sicherer schnell fahren kann.
Unsere Empfehlung: Ein voll gefedertes Bike; am Besten mit einer Federgabel German Answer. Manche, die auf Downhill-Strecken unterwegs sind benötigen mehr Federweg (min. 100 mm). |
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Die Entscheidung ist also gar nicht so schwierig, wie es scheint.
In den meisten Fällen wird gar keine aufwändige Technik (Federgabel, Hinterbaufederung) benötigt und das ist doch angenehm. Denn weniger technischer Aufwand bedeutet geringere Kosten, weniger Gewicht und kein zusätzlichen Wartungsaufwand. Abgesehen davon sieht ein "einfaches" Fahrrad auch noch besser aus.
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